Das Motto „Telemedizin – Chancen für die Pflegeversorgung in Deutschland“ stand im Mittelpunkt der inzwischen vierten Auflage der Veranstaltung. Die „Frühjahrstagung Telemedizin“ fand am 18. Juni erneut in Düsseldorf statt. Das Veranstaltungsprogramm enthielt zahlreiche Fachvorträge, die von hochkarätigen Referentinnen und Referenten präsentiert wurden.
Bochum/Düsseldorf/Berlin. Welche Rolle telemedizinische Anwendungen bei der Pflege spielen können, war Thema der „4. Frühjahrstagung Telemedizin“, die gestern von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed) und ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH in Düsseldorf veranstaltet wurde. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) unterstrich in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung innovativer Technologien, um den Herausforderungen in der Pflege zu begegnen.
Rund 150 Besucherinnen und Besucher nahmen gestern an der „4. Frühjahrstagung Telemedizin“ teil. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Telemedizin – Chancen für die Pflegeversorgung in Deutschland“. Ziel der Veranstalter war es, Potenziale telemedizinischer Lösungen aufzuzeigen und zu verdeutlichen, wie die Vernetzung unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure, Einrichtungen und Sektoren des Gesundheitswesens zu einer leistungsstarken und hochwertigen Gesundheitsversorgung beitragen kann.
Gesundheitsministerin Barbara Steffens gab zum Beginn der Veranstaltung zunächst einen Überblick über die aktuelle Situation in der Pflegeversorgung auf Bundesebene und in Nordrhein-Westfalen. Die Menschen werden älter und benötigen zunehmend mehr Unterstützung. Hier können technologische Lösungen eine große Hilfe sein. Steffens machte besonders deutlich, wie innovative Technologien zu einer an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientierten Pflege beitragen können. „Telemedizin kann ein wertvolles Instrument zur Qualitätssicherung und zur Unterstützung in der Pflegeversorgung sein. Vor allem, wenn Pflegende dadurch mehr Zeit für den persönlichen Umgang mit den Pflegebedürftigen gewinnen. Technische Lösungen sollen Entlastung schaffen, sie dürfen und können jedoch niemals die menschliche Zuwendung ersetzen“, sagte Ministerin Steffens.
Danach folgte ein spannendes Vortragsprogramm mit hochkarätigen Expertenbeiträgen. Thematisiert wurde unter anderem die Nutzung technischer Standards in der Pflege. Zudem wurden Anwendungsbeispiele und Erfahrungsberichte aufgezeigt.
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